New PDF release: Demographischer Impact in stadtischen Wohnquartieren:

By Olaf Schnur

ISBN-10: 3531176501

ISBN-13: 9783531176505

Auch schon weit vor 1975 battle klar, dass unsere Gesellschaft unweigerlich auf einen demographischen Umbruch zusteuern musste, zumal nur wenige Pha- mene so zuverlassig prognostizierbar sind wie die naturliche Bevolkerungse- wicklung. Und dennoch: Die Entwicklung wurde lange Zeit (politisch) v- drangt, obwohl Experten immer wieder warnten. Eine verstarkte Zuwanderung aus dem Ausland trug dazu bei, das Offensichtliche zu vernebeln. Die Bevol- rung wuchs, wozu sollte guy sich mit Schrumpfung befassen? Selten hat ein Thema eine so verspatete, dann aber umso starkere Konjunktur entwickelt wie der demographische Wandel." Seit Ende der 1990er Jahre wurden in der offe- lichen Debatte nach Kraften alle moglichen Positionen zwischen apokalyp- schen Zukunftsvorhersagen bis zu abwiegelnden Verharmlosungen vertreten und ausgelotet (vgl. Bosbach & Bingler 2009). Inzwischen hat sich eine gewisse Professionalisierung eingestellt, und insbesondere in der Wissenschaft gehen die Diskurse uber den Megatrend Nr. 1" (Z_punkt 2007) mehr in die Tiefe. Auss- dem haben Schrumpfung und Alterung als Thema nun auch den Mainstream der Planung und Stadtforschung und damit den Raum" erreicht, weil insbesondere in Ostdeutschland die realen Verhaltnisse ein Handeln erforderlich machten. Demographischer Wandel und Quartier" Zunehmende Unsicherheiten, - nehmender Regulierungsbedarf Damit sind wir mitten im Thema: Wahrend noch einigermassen klar prognos- ziert werden kann, welche Regionen bis wann wachsen werden, ist dies auf der kommunalen Ebene bereits ausserst unsicher (siehe Kapitel 2. three. 2, vgl. u. a. - cher & Schlomer 2003), auf der Quartiersebene praktisch unmogli

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1: Opportunitätskosten vs. Konsumnutzen von Kindern Je höher das Niveau liegt, auf dem sich der gesellschaftliche Wohlstand bewegt, desto besser gestalten sich die Erwerbsmöglichkeiten und desto höher fallen die Einkünfte der Frauen und potenziellen Mütter aus. Daraus ließe sich zunächst noch kein schlüssiges Argument für Kinderlosigkeit ableiten. Will sich eine Frau (oder ein Paar) jedoch für ein Kind (und Kindererziehung) entscheiden und damit zumindest phasenweise gegen Erwerbsarbeit, kommen die dadurch entgangenen Einnahmen ins Spiel, die in der Bevölkerungsökonomie mit Opportunitätskosten umschrieben werden.

B. hinsichtlich einer Wohnstandortentscheidung, was in der vorliegenden Studie eine wichtige Rolle spielt (vgl. Hammer et al. 2003, Schneider & Spellerberg 1999). B. Klocke 1993, Dangschat 1994, Helbrecht 1997, Keim 1998, Matthiesen 1998, Schneider & Spellerberg 1999, Spiegel 2000, Schulze 2000). In empirischen Studien werden Lebensstile in Anpassung an Untersuchungsgegenstand und Methodik in der Regel immer wieder neu und anders operationalisiert (vgl. etwa die neueren Projekte von Gebhardt, Martin & Joos 2005, Hammer et al.

Die räumliche Manifestation dieser manchmal synchron, manchmal asynchron verlaufenden Prozesse lässt sich in Wohnquartieren beobachten (siehe Herlyn 1990, vgl. Tabelle 1). Städtische Wohnviertel unterliegen allein durch die fortlaufenden demographischen Prozesse in situ einem gewissen Veränderungsdruck. Hinzu kommt die Dynamik des Zu- und Wegzugs von Haushalten. In gewisser Hinsicht sind auch die im folgenden diskutierten Lebensstile vom Familien- oder Lebenszyklus abhängig. 12 Diese Trends sind nicht nur in den in die Postmoderne hineingewachsenen „neuen Haushaltstypen“ zu suchen, die man mit Attributen wie jung, urban, gebildet, mobil oder elitär assoziiert, sondern auch bei älteren, immobilen und weniger expressiv-öffentlichen Menschen – und dies in einem künftig immer stärker wachsenden Maß.

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Demographischer Impact in stadtischen Wohnquartieren: Entwicklungsszenarien und Handlungsoptionen by Olaf Schnur


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