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By Esther Matolycz

ISBN-10: 3211890114

ISBN-13: 9783211890110

Pflegende f?hren mit Klienten, Kollegen und Auszubildenden in den unterschiedlichsten Situationen Gespr?che. Um diese Kommunikation professionell zu gestalten, zu steuern und zu reflektieren, ist es unabdingbar, das Wesen der menschlichen Interaktion zu verstehen. Mit dem Buch will die Autorin die Vorg?nge rund um Verstehen und Verst?ndigung greifbar machen. Ausgehend vom Pflegealltag erkl?rt sie die Mechanismen des kommunikativen Miteinanders. Dabei ber?cksichtigt sie die schwierigen Rahmenbedingungen, unter denen Pflege h?ufig stattfindet.

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New PDF release: Kommunikation in der Pflege

Pflegende f? hren mit Klienten, Kollegen und Auszubildenden in den unterschiedlichsten Situationen Gespr? che. Um diese Kommunikation professionell zu gestalten, zu steuern und zu reflektieren, ist es unabdingbar, das Wesen der menschlichen Interaktion zu verstehen. Mit dem Buch will die Autorin die Vorg?

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Nun ist das kein Allheilmittel, aber Frau Dorn hat zumindest auf einer anderen Ebene als jener des Verhaltens von Petra vermittelt bekommen, dass deren Möglichkeiten eingeschränkt sind und ihr Wunsch sich nicht erfüllen wird, so sehr sie sich auch darum bemüht. Trotzdem mag es sein, dass Frau Dorn darauf nicht reagiert. Andererseits haben wir es auch mit Klienten wie Herrn Mondschein zu tun, die einer so rationalen Argumentation vielleicht aufgrund demenzieller Erkrankung oder anderer Umstände nicht zugänglich sind.

2007, S. 61). Wenn wir an Petra Paul Watzlawick: Fünf Axiome der Kommunikation und ihre Bedeutung für die Pflege 25 und Frau Dorn oder Herrn Mondschein und die Pflegenden denken, so zeigt sich, dass die „Rollenverteilung“ sich irgendwann derart eingespielt hat, dass diese für die Problemlösung tatsächlich in den meisten Fällen unerheblich ist – geht es doch in der Regel nicht um ein besonderes Ereignis, welches das (beidseitige) Verhalten begründet hat, sondern es ist das Verhalten selbst, das die Kette aufrecht erhält.

Trotzdem mag es sein, dass Frau Dorn darauf nicht reagiert. Andererseits haben wir es auch mit Klienten wie Herrn Mondschein zu tun, die einer so rationalen Argumentation vielleicht aufgrund demenzieller Erkrankung oder anderer Umstände nicht zugänglich sind. Trotzdem muss der Kreislauf durchbrochen werden, da seine Fortsetzung für beide Interaktionspartner höchst anstrengend ist und vor allem beide unzufrieden zurücklässt. Die Pflegenden hätten also noch die Möglichkeit, etwas für Herrn Mondschein (oder auch Frau Dorn) völlig Unerwartetes zu tun.

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Kommunikation in der Pflege by Esther Matolycz


by David
4.0

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